Coronavirus
Verschiebung der Konzerte
Nun sind auch weitere Auftritte auf den Herbst verschoben worden:

Bonn - findet nicht am 25.04., nun am 24.11.2020 statt

Schortens - statt am 24.04. aktuell am 08.11.2020.
Konzertabsagen wegen des Coronavirus
"Klaus Hoffmann singt Brel"-Konzerte werden verlegt
Zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus müssen wir die für März geplanten Konzerte in Abstimmung mit den Behörden verlegen. Klaus sowie die Karsten Jahnke Konzertdirektion bedauern diese Umstände sehr.
Folgende Ersatztermine können wir erfreulicherweise sofort bekannt geben:

06.11.2020 Winsen Luhe - St. Marien Kirche
25.11.2020 Mainz - Frankfurter Hof
26.11.2020 Aachen - Eurogress (Brüssel-Saal)
28.11.2020 Soleuvre (Luxemburg) - Konzerthaus Artikuss
07.12.2020 Kaiserslautern - Kammgarn

Für die Gebläsehalle in Neunkirchen (ursprünglich 20.03.20) arbeiten wir an einem Ersatztermin im Herbst/Winter 2020.
Alle gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Die ursprünglich für den 28.11.2020 geplante Show in Echternach (Luxemburg) - Trifolion wird abgesagt. Die Tickets hierfür können dort zurück gegeben werden, wo sie gekauft wurden.
Weitere ständig aktualisierte Infos für Ticketkäufer auch unter https://kj.de/files/Corona-faq.pdf

Bleibt gesund und wir sehen uns, sobald es wieder möglich ist,

Euer Klaus
5. März 2020 um 20.04h Klaus Hoffmann in der Sendung
"Lieder und Chansons" im SR3, Saarlandwelle
Afghanischer Frauenverein
"Eine Chance auf Schule für 1000 Kinder"
Die Initiative "Musik bewegt" ist beendet.
Wir sammeln aber im Anschluss an das Konzert/die Lesung weiter für den Afghanischen Frauenverein und freuen uns über jede Spende, die zu 100 % weitergeleitet wird!
Songbook
Wir freuen uns sehr, seit November gibt es ein "Klaus Hoffmann Best of-Songbook" mit 128 Seiten. Herausgeberverlag ist Bosworth Edition.
Das Songbook enthält 40 Lieder mit Text, Melodielinie und Gitarrenakkorden, zum Preis von 24,95 € und kann ab sofort in unserem shop bestellt werden.

Auf ins neue Jahrzehnt!
Euch allen, die uns begleiten, ein tolles neues Jahr!
Bleibt gesund und habt Dank für die wunderbaren Konzerte 2019.
Euer Klaus
3sat, 14. Dezember 2019, 22 Uhr "Kunst hoch 2"
/https://www.3sat.de/kultur/kulturdoku/kunst-hoch-2-6-100.html
"Kunst hoch 2" porträtiert bekannte Künstler im Doppelpack und lässt den einen über den anderen reden.
Diese Folge porträtiert die Keiser-Zwillinge, Peter und Walter Keiser, Schweiz
https://www.3sat.de/programm?airtimeDate=2019-12-14
Jacques Brel á Knokke-Le-Zoute-1963
Das legendäre Konzert ist am
Sonntag, 10. November 2019, 17.45
auf ARTE zu sehen!
Mit Liedern wie "Ne me quitte pas" und "La valse à mille temps" eroberte der belgische Chansonnier Jacques Brel in den späten 1950ern die internationale Musikszene. In diesem Jahr wäre der berühmte Musiker 90 Jahre alt geworden. ARTE zeigt eine restaurierte Fassung der Live-Aufnahme seines Konzerts von 1963 im belgischen Badeort Knokke-Le-Zoute.
Kaum ein Liedermacher hat die französische Chanson-Szene so sehr geprägt wie Jacques Brel. Der überaus charismatische und expressive Sänger wurde in den späten 1950er Jahren zu einem gefeierten Weltstar und wird heute in Frankreich und Belgien wie ein Nationalheiliger verehrt. Seine humorvollen, tiefgründigen und sozialkritischen Lieder wurden im französischen Original oder in Übersetzungen von zahlreichen Musikgrößen interpretiert – von David Bowie und Ray Charles über Nirvana bis hin zu Madonna. In diesem Jahr wäre der berühmte Chansonnier 90 Jahre alt geworden. ARTE zeigt eine restaurierte Live-Aufnahme seines Konzerts vom 23. Juli 1963 im Casino von Knokke-Le-Zoute, einem noblen Badeort in seiner belgischen Heimat, an dem er jährlich ein Konzert gab. Die Aufnahmen zeigen Brel bei einer mitreißenden Darbietung, bei der ihm stets der Spagat zwischen Gesang, Drama und Comedy gelang. Seiner Tochter France Brel zufolge war die Show so überwältigend, dass viele Zuschauer das Gefühl hatten, er hätte an diesem Abend einzig und allein für sie selbst gesungen. Neben den Hits „Bruxelles“, „Quand on n'a que l'amour“, „Rosa“, „La Fanette“ und „Mathilde“ interpretierte er bei diesem Konzert erstmals sein Lied „Madeleine“. Die Aufzeichnung des Konzerts wurde 2018 anlässlich des 40. Todestages des Sängers aufwendig von der Jacques-Brel-Stiftung restauriert.ARTE TV Concert

https://www.arte.tv/de/videos/086156-000-A/jacques-brel-a-knokke-le-zoute-1963/
01. November 2019, 17.04 bis 18.00 Uhr SR 3, Saarlandwelle
Sendung des Mitschnittes der musikalischen Lesung
"Als wenn es gar nichts wär", vom 19. September 2019 in der ehemaligen Sendeanlage "Europe 1"
22. Oktober 2019
Wiener Zeitung
INTERVIEW
Klaus Hoffmann: "Du musst das Pathos genießen"
Der Berliner Chansonnier über die Vorzüge des Schwelgens, über Selbstwiederholung, Wandel und Tod.
Christoph Forsthoff
Hat im Lauf seiner Karriere mehr als 600 Lieder geschrieben - und keine Angst vor Wiederholung:

Die Mär vom armen Poeten pflegt Klaus Hoffmann zwar nicht - und doch ist der Besucher überrascht, der sein Büro in einem ebenso imposanten wie edlen Jugendstilhaus auf Berlins Flaniermeile Kurfürstendamm betritt. Ein "großes Geschenk" der kunstsinnigen Eigentümerin seien diese beiden gemieteten Räume im Obergeschoß, beeilt sich Deutschlands bester Chansonnier zu erklären: Schließlich ist der 68-Jährige eher ein Sänger, der auf Dezenz setzt, ein Autor und Schauspieler der leisen Töne. So wie auf seinem aktuellen Album "Aquamarin", dessen melancholische und romantische Lieder der Berliner am 23. Oktober mit seinem Pianisten Hawo Bleich im Wiener Theater Akzent präsentiert. Ein Gespräch über Pathos, Poesie und PR-Texte.
"Wiener Zeitung":PR-Texte schlagen gern große Töne an - auch der Ihrige macht da keine Ausnahme, wenn es heißt, Sie seien mit Ihrem aktuellen Album wie mit keinem zuvor bei sich angekommen. Wann ist der Mensch bei sich angekommen?
Klaus Hoffmann: Wenn er diesen Satz wie eine Antithese nimmt, sie dreimal in die Luft wirft und sagt: Niemals, die Reise geht weiter. Es ist einfach Quatsch. Ich hätte das Album auch Amarcord betiteln können: Das heißt in einem italienischen Dialekt "Ich erinnere mich", und mit eben diesem Gedanken beschäftige ich mich schon die letzten drei Alben - so gesehen ist da jetzt etwas angekommen. Aber ich gehe natürlich hoffentlich weiter. Doch das Ankommen ist ein Ideal, ein romantisches Bild - den Aquamarin kannst du jetzt auch in die Luft werfen und gehst weiter . . . was haben Sie eigentlich gefragt?
Wann kommt Klaus Hoffmann bei sich an?
Ich habe einmal ein Lied gemacht, das "Zeit zu leben" heißt und für das ich die Zeilen eines Mauer-Graffitis aufgenommen habe: "Halt es fest, sagt der Kopf - lass es los, sagt das Herz." Nicht der Fall ist der Tod, dieses Verlieren und Loslassen - das Festhalten ist im Grunde der Sterbevorgang. Schwer zu verstehen für solch einen Festhalter wie mich. Insofern ist der Aquamarin vielleicht ein kindlicher Ausdruck, um einmal etwas anzustiften, das außerhalb der politischen Korrektheit und meiner sonstigen Hausordnung liegt.
Was Ihnen weiterhin wichtig scheint, ist das Pathos - passt es noch in unsere Zeit?
Nein, überhaupt nicht - aber es wird wiederkommen. Schauen Sie doch einmal in den deutschen Bundestag: Dort nutzen sie auf der rechten Seite das Pathos, um laut zu werden. Andererseits: Was ist Pathos eigentlich? Bei den Franzosen würdest du sagen, es gehört dazu, wenn Brel mit den Ohren gewackelt und sich im Grunde bis zur Karikatur vernichtet hat auf der Bühne - das nannten die dann sich selbst zu verbrennen. Im Gegensatz zu den langweiligen deutschen Liedern, die noch bis vor nicht allzu langer Zeit auf einer austauschbaren Tonspur liefen . . . Doch zum Glück gibt es jetzt wieder mehr, die pathetisch daherkommen.
Pathos bewegt also schon noch?
Ja, und du musst es auch genießen, denn ein Lied ist doch kein sozialromantischer Diskurs über das Ende einer Dienstfahrt! Im Grunde ist doch alles Pathos: Schau dir etwa die Posen der Rock’n’Roller an - und eben das will ich doch auch und deswegen ertrage ich es auch so gern.
Sie haben im Laufe Ihrer bald fünf Bühnenjahrzehnte mehr als 600 Lieder geschrieben - gab es da nie die Angst, sich zu wiederholen?
Absolut - das macht man ja auch. Aber es ist doch völlig unwichtig - entscheidend ist, dass du es machst. Ich hoffe doch auch, dass ein Bob Dylan sich wiederholt, und kaufe mir sein neues Album, um eben das zu hören.
Ihr musikalischer Papa, Charles Aznavour, dem Sie auch ein Lied auf Ihrem aktuellen Album gewidmet haben, ist im Vorjahr gestorben - ist damit auch in Ihnen etwas gestorben?
Ich war auf einer Fähre von Dänemark nach Sylt, als ich die Nachricht auf meinem Handy las - und das hat mich geschockt. Das war ähnlich wie beim Tod der Knef, die ich auch sehr verehrt und geliebt habe, gerade im musikalischen Bereich. Doch etwas gestorben? Nein, Aznavour ist für mich ebenso wenig gestorben wie ein Yves Montand oder ein Jacques Brel - da bin ich kein Apotheker, denn ich will ja nichts erhalten oder eine Mode bewahren, sondern bin froh, meine Musik machen zu können. Und die ist eben durchzogen von diesem Blümeranten und auch ein wenig Parfümierten dieser Zeit.
Einer Zeit, die sich nicht nur in
Ihren Liedern widerspiegelt, sondern auch in Ihrem Publikum, das mit Ihnen älter wird. Haben Sie keine Ambitionen, mehr jüngere Menschen in Ihre Konzerte zu locken?
Soll ich mich wie einige Kollegen hinstellen und sprachlich auf die Kacke hauen, um einen Jugendslang vorzugeben? Das würde ich nie machen. Aber deshalb bin ich trotzdem noch nicht im Altersheim unterwegs und habe davor auch keine Angst: Hauptsache, ich mache es gut.
Der Vorteil des Alters sei, so haben Sie einmal gesagt, dass man schon eine Menge erlebt habe - aber werden damit nicht auch die Zukunftsängste größer?
Bestimmt. Doch Ängste begleiten uns ohnehin ein Leben lang. Ich finde es etwa einfach immer wieder unglaublich, dass wir uns hier irgendwann verabschieden müssen. Ein Regiefreund von mir war schlicht beleidigt durch die Tatsache, dass er sterben muss - und Woody Allen hat das sehr schön auf den Punkt gebracht, als er die Frage gestellt bekam, wie er zum Tod stünde. Er hat geantwortet: Ich bin dagegen.
18. Oktober 2019, 19.45 Uhr
Fernsehen Österreich ORF3
Sendung "Kultur heute"
Verleihung Verdienstorden des Landes Berlin
Am 01. Oktober 2019 um 14 Uhr bekam Klaus mit 12 weiteren Preisträgern im Roten Rathaus in Berlin vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller,
den Verdienstorden des Landes Berlin überreicht.

Foto: Thomas Moser
Klaus Hoffmann in Griechenland
Am 07.11.2017 erschien in Griechenland und Zypern eine CD mit Liedern von Klaus Hoffmann in griechisch, gesungen von Michail Sicas und übertragen von Stamatis Gkikas
https://www.youtube.com/watch?v=d2ieESyWGBU
www.ogdoo.gr/diskografia/nees-kyklofories/michail-sicas-se-arxaio-nero

Auch bei Amazon bestellbar!

Die Titel sind:
1. Als wenn es gar nichts wär
2. Von dieser Welt
3. Daß ich Dich lieb
4. Ich gehe in ein anderes Blau
5. Ich bin zu müde um höflich zu sein
6. Blinde Katharina
7. Morjen Berlin
8. Zittern vor den Frauen
9. Der Zorn der bösen Affen
10. Für det bißchen Zärtlichkeit
11. Eine Schönheit ist sie nicht
12. Berliner Sonntag
13. Mach das Licht noch einmal an
rbb Fernsehen, Freitag 19.07.2019, 20.15 Uhr -
Classic Open Air 2019, "First Night - Berlin, Berlin"
Rolf von Sydow ist gestorben. Der grosse Regisseur und Mann mit dem warmen Herzen eines Poeten.
Er lehrte mich E und U im Spiel nicht zu trennen. Unvergessen, ruhe in Frieden, mein Guter, ich bin Dir dankbar für alles.
Klaus
Sängertreffen in Neuhardenberg,
Pfingstsamstag, 08. Juni 2019, ab 14.oo Uhr
Pfingstsamstag, 08. Juni 2019, findet in Schloss Neuhardenberg
erstmalig das Neuhardenberger Sängertreffen Open Air
"Lieder, Sänger und Poeten" statt.

Klaus kuratiert, moderiert dieses Sängertreffen mit

Katharine Mehrling
Etta Scollo
Wenzel
Konstantin Wecker
Erika Pluhar.

Und tritt natürlich auch selbst auf.
Nähere Informationen findet Ihr direkt bei der Stiftung Schloss Neuhardenberg:

https://www.schlossneuhardenberg.de/veranstaltungen/programm/lieder-saenger-und-poeten-neuhardenberger-saengertreffen/